Ein Brauch zu Allerheiligen

Nach etwas Recherche im Internet bin ich auf folgende Sage gestoßen, die hinter dem Allerheiligenstriezel steckt:

 

Schon im alten Ägypten war es Brauch, dass die Witwen mit ihren Dienerinnen bei lebendigem Leib auf dem Scheiterhaufen mit ihrem verstorbenen Ehemann verbrannt wurden. Irgendwann schien dieses Opfer wohl zu blutig, darum hat man stattdessen der Witwe das Haar zum Zopf geflochten, abgeschnitten und mitverbrannt. Das ist später von einem Zopfgebäck, das sinnbildlich für die Haare der Frau steht, abgelöst worden.

 

Das Flechten und Knüpfen wurde in vielen Völkern als Handlung gesehen, die vor schädlichen und dämonischen Einflüssen schützt. Und wenn man dann das geflochtene Gebäck aß, sollte einem Glück, Kraft und Fruchtbarkeit verliehen werden.

 

Auch heute gibt es noch viele Bräuche rund um den Striezel.

Wie zum Beispiel die „Godensach“, ein Patengeschenk der Tauf- oder Firmgodn an ihr Patenkind.
Der „Verehrerstriezl“, ein Liebesgabe der Burschen an ihre Liebsten.

Oder das „Striezelpaschen“, wo um den Striezel gewürfelt wird.

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